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Kinderbildungsgesetz 16.04.2026

"Wir begrüßen, dass es mit der KiBiz-Reform weiter vorangeht"

Städtetag NRW zu den Vorschlägen der Landesregierung zur Weiterentwicklung der Reform

In dieser Woche hat die Landesregierung ihre Vorschläge zur Weiterentwicklung der KiBiz-Reform vorgestellt. Dazu erklärte der Geschäftsführer des Städtetages NRW, Christian Schuchardt:

"Wir begrüßen ausdrücklich, dass es jetzt mit der KiBiz-Reform weiter vorangeht. Die Vorschläge der Landesregierung sind ein guter Schritt in die richtige Richtung."

Schuchardt sagte weiter: 

"Eine wirklich gute Nachricht für die Kommunen ist, dass das Land trotz rückläufiger Anmeldezahlen in der Kita-Betreuung trotzdem Mittel in der bisherigen Höhe im Kita-System belässt und an mehreren Stellen zusätzliche Mittel bereitstellt. Zusätzliche Mittel gibt es etwa für eine stärkere Sprachbildung an Kitas. Das ist ein starkes Signal."

Auch beim "Kita-Helfer:innen-Programm NRW" hat die Landesregierung nachgesteuert und Forderungen der Städte aufgegriffen. "Das Programm soll perspektivisch auf alle Einrichtungen ausgeweitet werden, so dass alle Kitas bei Bedarf Kita-Helferinnen oder Helfer einstellen und eine gesicherte Finanzierung vom Land bekommen können. Das kann helfen, die Personalsituation in Kitas zu entlasten. Auch die angekündigten zusätzlichen Mittel für die Ausbildungs- und Personaloffensive tragen dazu bei", so Schuchardt.

"Wir stehen an der Seite der Landesregierung, wenn es darum geht, die Qualität in der frühkindlichen Bildung zu sichern und weiterzuentwickeln – dafür braucht es tragfähige Rahmenbedingungen und eine dauerhaft auskömmliche Finanzierung des Kita-Systems." 

Schuchardt fuhr fort: 

"Das Land hatte bereits im letzten Jahr zugesagt, sich mit den Kommunen über weitere Reformschritte mit dem Ziel einer finanziellen Entlastung der Kommunen zu sprechen. Diese Gespräche werden wir gerne mit der Landesregierung aufnehmen. Auch bei der Entbürokratisierung für die Kita-Träger ist noch Luft nach oben. Auch dazu bleiben wir im Gespräch", erklärte Schuchardt.