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Dortmund, Hagen, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen 14.08.2026

Urban Trails: Neue Perspektiven des Ruhrgebiets beim Wandern erleben

Regionalverband Ruhr (RVR) entwickelt Stadtwanderrouten im Ruhrgebiet – zum Auftakt in vier Städten

Auf Urban.Trails lässt sich das Ruhrgebiet zu Fuß aus neuen Perspektiven entdecken: Die Stadtwanderwege verbinden urbane Räume mit Grün- und Freiräumen und machen Industriekultur, Stadtgeschichte, Kreativszene, Natur und Alltagskultur erlebbar. Die ersten vier Urban.Trails sind Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Dortmund und Hagen an den Start gegangen.

Hinter den Urban.Trails steht ein Konsortium aus Ruhr Tourismus GmbH (RTG), Regionalverband Ruhr (RVR) und Sauerländischem Gebirgsverein (SGV). Das Projekt wird mit Mitteln der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen als EFRE-Projekt gefördert.

Nachhaltig und digital unterwegs

Die zwischen sieben und 15 Kilometer langen Routen sind als Halb- oder Tagestouren angelegt. Dabei steht nicht die sportliche Leistung im Vordergrund, sondern das Entdecken der Region. Die Wege führen durch authentische Stadtteile, Parks, industriekulturell geprägte Orte und Szeneviertel und eröffnen damit neue Blicke auf das Ruhrgebiet. Auch Orte abseits klassischer Sehenswürdigkeiten gehören dazu, etwa Lost Places, Street-Art- oder wenig bekannte kulinarische Hotspots.

Die Urban.Trails sind ohne spezielles Equipment erlebbar und gut mit dem öffentlichen Nahverkehr, dem Fahrrad oder zu Fuß erreichbar. Digitale Angebote ergänzen die Routen: Über eine Progressive Web App (PWA), aber auch auf etablierten Touren-Plattformen wie Komoot können die Trails interaktiv erkundet werden. Kunst im öffentlichen Raum, Fotospots und lokale Geschichten machen die Touren zusätzlich zu individuellen Entdeckungsreisen durch die Städte. 

Die Ruhr Tourismus GmbH übernimmt die zentrale Steuerung sowie Digitalisierung und Kommunikation des Projekts. Der RVR entwickelt das Wanderwegeangebot und setzt die entsprechende Infrastruktur um. Der Sauerländische Gebirgsverein ist für Einrichtung, Zertifizierung und Qualitätssicherung der Routen zuständig.

Bis 2028 sollen bis zu 15 Routen im Ruhrgebiet entstehen – jeweils mit eigenem Charakter und eigenen Geschichten. Darüber hinaus sind zwei weitere sogenannte Satelliten-Trails in Großstädten außerhalb des Ruhrgebiets geplant. Sie sollen zeigen, wie das Konzept auch auf andere urbane Räume in Nordrhein-Westfalen übertragen werden kann.

Quelle und weitere Informationen: 
Regionalverband Ruhr