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Düsseldorf, Essen 06.05.2026

Initiativen erhalten Preis für Kulturelle Bildung

Mit dem Preis des Landes NRW werden Maßnahmen ausgezeichnet, die insbesondere jüngeren Generationen Kunst und Kultur zugänglich machen.

Demokratie-Projekt "Zukunft.Zusammen.Bauen" des Maschinenhauses Essen, Foto: Rosa Lisa Rosenberg / Stadt Essen
Foto: Rosa Lisa Rosenberg / Stadt Essen
Teilnehmende des Theater Demokratie-Projektes "Zukunft.Zusammen.Bauen" des Maschinenhauses Essen im Jahr 2025.

Initiativen aus den Mitgliedsstädten des Städtetages NRW Düsseldorf und Essen sind für ihre Kulturangebote für junge Menschen mit dem Hauptpreis des Landespreises für Kulturelle Bildung ausgezeichnet worden. Die Hauptpreise sind mit je 20.0000 Euro dotiert. Ein dritter Hauptpreis ging an ein Projekt aus Ibbenbüren. Der mit je 5.000 Euro dotierte Entwicklungspreis ging nach Minden, Köln, Wuppertal und Lünen.

Unter dem Motto "Kinder mit Kunst und Kultur stark machen" fördert der Landespreis Kulturelle Bildung Kulturangebote für junge Menschen an Schulen, Kulturorten, Jugend- und Freizeitstätten, um Kindern und Jugendlichen Lust auf Kunst und Kultur zu machen.

Preisträger im Überblick

Hauptpreise

Kategorie "Schule": Wim-Wenders-Gymnasium Düsseldorf 

Das Gymnasium erhielt den Preis für seine Kooperation mit der Wim-Wenders-Stiftung, dem Filmmuseum Black Box Kino, dem Tanzhaus NRW, dem Kunstpalast, der ZERO foundation, der Filmwerkstatt DIE GROSSE und freien Kulturschaffenden.

Kategorie "Kultur": Maschinenhaus Essen

Das Theater für junges Publikum erhielt den Preis in Kooperation mit sieben Schulen sowie außerschulischen Akteuren, etwa der Stadtbibliothek Essen oder dem Kinder- und Jugendtheaterensemble TOBOSO, für das Demokratie-Projekt "Zukunft Zusammen Bauen".

Das Maschinenhaus Essen hat sich mit dem Projekt das Ziel gesetzt, das Medium Theater Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 16 zugänglich zu machen. Jungen Menschen in dieser Altersgruppe wird mit professioneller Anleitung die Möglichkeit aufgezeigt, fremde Welten, andere Meinungen, aber auch sich selbst und den eigenen inneren Reichtum an Gedanken, Emotionen, Meinungen kennenzulernen. Theater soll als ein Trainingsort für Phantasie, Kreativität und demokratische Prozesse wiederentdeckt und als klassische Bildungsinstitution den Anschluss bei jungen Menschen zurückgewinnen.

Kategorie "Jugendarbeit": Jugendkunstschule Pink Pop e. V.

Die Jugendkunstschule wurde in Kooperation mit dem Jugendkulturzentrum Scheune aus Ibbenbüren geehrt.

Entwicklungspreise

  • Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg Minden in Kooperation mit dem Stadttheater Minden, dem Freigeistlabor, Gianni Cuccaro und Zoé Pape
  • Klinik-Clowns e. V. aus Köln in Kooperation mit zehn Krankenhäusern
  • OGGS Hesselnberg in Wuppertal in Kooperation mit der Bergischen Musikschule Wuppertal, die börse Wuppertal und den freien Kulturschaffenden Avan Amir Weis und Milton Camilo 
  • MRIJA e. V. aus Lünen in Kooperation mit der Initiative Angekommen e. V., Haus Wenige, der katholischen Kirche St. Michael und den Kulturpflanzen Dortmund e. V.


Hintergrund

Insgesamt waren für die fünfte Auslobung des Preises rund 50 Bewerbungen eingegangen, die anschließend von einer Fachjury begutachtet wurden. Ausgezeichnet wurden auch in diesem Jahr Initiativen, die Akteurinnen und Akteure der Kulturellen Bildung vor Ort vernetzen. Der Preis ist eine Initiative der Landesministerien für Kultur und Wissenschaft, für Schule und Bildung und für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration.

Quelle:
Presseinformation des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW