Interkommunale Zusammenarbeit als Innovationstreiber
Beim Landespreis für innovative interkommunale Zusammenarbeit 2.0 stehen Projekte aus Oberhausen und Gütersloh exemplarisch für neue Wege in der Verwaltung: Die beiden Städte gehören zu den Gewinnern der Auszeichnung, die in insgesamt sechs Kategorien vergeben wurde. Mit dem Preis werden Projekte ausgezeichnet, die durch Kooperation die Leistungsfähigkeit von Kommunen nachhaltig stärken. Die Gewinner werden mit einem Preisgeld in Höhe von je 10.000 Euro belohnt.
Zwei Mitgliedsstädte des Städtetag NRW ausgezeichnet
In der Kategorie "Informationsaustausch und Vernetzung" wurde Gütersloh für den "Urban Stack" ausgezeichnet. Das Projekt schafft ein gemeinsames digitales Ökosystem für Kommunen, das Datensilos auflöst, Anwendungen gemeinsam nutzbar macht und gleichzeitig die Datenhoheit vor Ort sichert. Ziel ist es, Digitalisierung schneller, effizienter und unabhängiger umzusetzen.
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Oberhausen überzeugte in der Kategorie "Pflichtaufgaben und Innere Verwaltung" mit dem Projekt "KommI – Kommunale Intelligenz". Dahinter steht eine Kooperation von Kommunen und IT-Dienstleistern zur Entwicklung praxisnaher KI-Anwendungen für die Verwaltung. Durch gemeinsame Entwicklung und Nutzung entstehen skalierbare Lösungen, die Kosten senken und die digitale Handlungsfähigkeit stärken.
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Weitere Preisträger
Neben Oberhausen und Gütersloh wurden weitere Projekte aus Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet: Die "Tourist-Information der Zukunft (TI) in der Nordeifel" im Kreis Euskirchen, das "Interkommunale Medizinisches Versorgungszentrum" der Gemeinde Schwalmtal, die "Gemeinsame Krisen-Hotline" im Rheinisch-Bergischen Kreis sowie "Das interkommunale Sozialamt" der Gemeinde Bad Sassendorf.
Der Landespreis würdigt besonders innovative und übertragbare Kooperationsmodelle. Insgesamt wurden 63 Projekte eingereicht – ein deutliches Signal für die wachsende Bedeutung interkommunaler Zusammenarbeit. Er wurde vom Landesbeauftragten für interkommunale Zusammenarbeit, Thomas Hunsteger-Petermann, ausgelobt.
Quelle: Landesregierung NRW,
Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung