"Zusammenarbeit darf nicht zur Aufgabenverlagerung auf Kommunen führen"
"Die Städte unterstützen alle Bemühungen, damit die Besucher und Besucherinnen von Fußballspielen sich in den Städten sicher fühlen können. Gewalt und Gewaltbereitschaft haben weder im noch außerhalb vom Stadion etwas zu suchen, genauso wenig wie Pyrotechnik.
Die Sicherheit bei Fußballspielen braucht deshalb klare Verantwortung und starke Partnerschaften. Im Stadion ist zunächst der gastgebende Verein als Veranstalter gefordert. Er muss durch Prävention, Sicherheitskonzepte und Ordnungsdienste ein sicheres Spiel gewährleisten. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst unterstützen, wenn die Möglichkeiten des Veranstalters nicht ausreichen.
Außerhalb des Stadions liegt die Verantwortung entsprechend der jeweiligen Zuständigkeiten bei Bundespolizei, Landespolizei und Kommunen. Entscheidend ist aber: Sicherheit im öffentlichen Raum gelingt nur gemeinsam.
Die enge Zusammenarbeit von Polizei, Ordnungsbehörden, Feuerwehr, Rettungsdienst, Vereinen, Fanprojekten und Verkehrsunternehmen hat sich bewährt.
Diese Partnerschaften müssen wir stärken – ohne Zuständigkeiten zu verwischen. Zusammenarbeit darf nicht zur Aufgabenverlagerung auf die Kommunen führen.
Veränderungen müssen deshalb frühzeitig mit den Städten abgestimmt werden. Unser gemeinsames Ziel ist klar: Fußball soll im Stadion und außerhalb sicher und friedlich bleiben."
Zum Artikel mit den Aussagen von Thomas Kufen auf www.westfalen-blatt.de