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Galeria-Insolvenz 08.10.2026

"Städte sollten schnellstmöglich in Gespräche eingebunden werden"

Christian Schuchardt, Geschäftsführer des Städtetages NRW, gegenüber der Rheinischen Post

"Dass Galeria erneut Insolvenz angemeldet hat, ist eine bittere Nachricht – vor allem für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die schon wieder um ihre Arbeitsplätze bangen müssen. 

Nach inzwischen mehreren Insolvenz- und Sanierungsverfahren brauchen wir jetzt vor allem schnell Klarheit darüber, welche Perspektiven es für die einzelnen Standorte gibt. 

Sobald der laufende Geschäftsbetrieb gesichert ist, sollten die Städte schnellstmöglich in die weiteren Gespräche eingebunden werden. Sie kennen die Situation vor Ort und müssen planen können – sowohl für den Erhalt eines Warenhauses als auch für den Fall, dass neue Nutzungen für zentrale Immobilien notwendig werden.

Unser Ziel bleibt, möglichst viele wirtschaftlich tragfähige Standorte und damit Arbeitsplätze zu erhalten. Wo Warenhäuser keine Zukunft mehr haben, dürfen große Immobilien in bester Innenstadtlage nicht über Jahre leer stehen. Dafür brauchen die Städte gemeinsam mit Eigentümern und Investoren frühzeitig tragfähige Konzepte."

Zum Artikel mit den Aussagen von Christian Schuchardt auf rp-online.de