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Lärmschutz bei Fußball-WM 15.04.2026

Städte werden bei Public Viewing verantwortungsvoll entscheiden

Christian Schuchardt, Geschäftsführer des Städtetages NRW, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa)

"Viele Menschen in Nordrhein-Westfalen freuen sich auf die Fußball-Weltmeisterschaft. Solche Turniere sind immer auch gesellschaftliche Ereignisse. Für die Städte steht im Vordergrund, ob und unter welchen Bedingungen Public Viewing vor Ort stattfinden kann. Die entsprechenden Ausnahmeregelungen sind bewährt und schaffen die notwendige Rechtssicherheit.

Herausfordernd ist dieses Mal vor allem die Zeitverschiebung: Viele Spiele werden erst spät in der Nacht übertragen und enden teils deutlich nach Mitternacht. Die bisherigen Ausnahmen bei der Nachtruhe – meist bis 24 Uhr oder 1 Uhr – stoßen hier an Grenzen. Deshalb kommt es stärker auf Einzelfallentscheidungen vor Ort an.

Public Viewing wird in der Regel von privaten Veranstaltern organisiert und von den Behörden genehmigt. Eigene Großveranstaltungen der Städte sind eher die Ausnahme. Wir gehen davon aus, dass es auch bei dieser WM so bleibt. 

Sicherheitsfragen spielen bei der Genehmigung eine zentrale Rolle. Städte werden daher im Einzelfall sorgfältig abwägen, ob und unter welchen Voraussetzungen Veranstaltungen stattfinden können. Dabei können auch zusätzliche Anforderungen an Ordnung und Sicherheit sowie mögliche Mehrkosten eine Rolle spielen.

Insgesamt gilt: Die Städte haben Erfahrung mit solchen Ereignissen und werden verantwortungsvoll entscheiden – im Spannungsfeld von öffentlichem Interesse, Sicherheit und Lärmschutz."

Zum dpa-Bericht mit den Äußerungen von Christian Schuchardt hier auf n-tv.de