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Städtetag Nordrhein-Westfalen



Aufnahme von Flüchtlingen und Asylbewerbern

Mehr als eine Million Flüchtlinge und Asylsuchende sind seit 2015 nach Deutschland gekommen. Viele von ihnen suchen Schutz vor kriegerischen Konflikten und Verfolgung. Städte und Gemeinden nehmen bei der Integration der Flüchtlinge in unsere Gesellschaft eine Schlüsselrolle ein.

 

Foto Integration Dieter Schütz / pixelio.de
Foto: © Dieter Schütz / pixelio.de
Schon bei der Erstaufnahme der Flüchtlinge haben die Kommunen gezeigt, zu welchen Leistungen sie in der Lage sind. Nun hat sich der Schwerpunkt ihres Handelns auf die Integration der Menschen mit Bleibeperspektive verlagert. Die Städte kümmern sich um eine gesundheitliche Versorgung der Flüchtlinge, sorgen für Schulunterricht, Sprachkurse und stellen Kindergartenplätze bereit. Die Kommunen helfen zudem bei der Wohnungssuche und der Vermittlung in Arbeit.

 

3.3. Duisburg UHE Deutschkurs
Deutschunterricht der VHS
© Josip Sosic / Stadt Duisburg

Die Versorgung und Integration der Flüchtlinge ist eine gesamtstaatliche Aufgabe, bei der die Kommunen die Hauptlast tragen. Deshalb ist es gut, dass sich der Bund dauerhaft und dynamisch seit dem Jahr 2016 mit einer Pauschale pro Flüchtling in Höhe von 670 Euro für die Dauer des Asylverfahrens beteiligt.

Zudem haben sich Bund und Länder im Sommer 2016 über eine Integrationspauschale des Bundes an die Länder für die Jahre 2016 bis 2018 verständigt. Ein angemessener Teil von diesen drei mal zwei Milliarden Euro muss, so appellieren die Städte an die Länder, zügig den Kommunen weitergegeben werden.

 

(Stand: Januar 2017)

 

Aktuelle Äußerungen zum Thema

Städtetag Nordrhein-Westfalen veröffentlicht Bewertung zum Koalitionsvertrag
Fachinformation, 29.06.2017

 

Stärkungspakt vollständig aus Landesmitteln finanzieren – Weniger Asylbewerber werden auf Kommunen verteilt
Städtetag NRW kommentiert den Koalitionsvertrag
Pressemitteilung, 22.06.2017

 

Asylbewerber mit ungeklärter Bleibeperspektive nicht den Kommunen zuweisen – Praxis erschwert Rückführungen
Städtetag Nordrhein-Westfalen kritisiert Erlass des Landes
Pressemitteilung, 04.05.2017

 

Rückführungen abgelehnter Asylbewerber in NRW zentral organisieren und umsetzen – Integrationsarbeit der Städte stärken
Vorstand des Städtetages Nordrhein-Westfalen appelliert an das Land
Pressemitteilung, 16.02.2017

 

Städtetag NRW appelliert an das Land: Kommunen angemessen an Bundesmitteln zur Integration beteiligen
Konferenz der Ratsmitglieder

Pressemitteilung, 14.12.2016

 

NRW-Kommunen an Integrationspauschale des Bundes beteiligen – Integration findet vor Ort statt
Vorstand des Städtetages Nordrhein-Westfalen appelliert an das Land
Pressemitteilung, 24.11.2016

 

Städte in Nordrhein-Westfalen und Städtetag NRW begrüßen Einführung der Wohnsitzauflage in NRW
Zur Verabschiedung der Ausländer-Wohnsitzregelungsverordnung (AWoV) durch das Landeskabinett
Statement von Helmut Dedy, Geschäftsführer des Städtetages NRW, 23.11.2016

 

Städte engagieren sich intensiv für Integration von Flüchtlingen – Appell an das Land: Kommunen stärker finanziell unterstützen
Städtetag NRW stellt Beispiele für Integrationsmaßnahmen vor
Pressemitteilung, 08.11.2016

 

Flüchtlingsaufnahmegesetz NRW: Städtetag NRW begrüßt Umstellung bei Kostenerstattung ab 2017
Statement des Vorsitzenden des Städtetages Nordrhein-Westfalen, Oberbürgermeister Pit Clausen aus Bielefeld, zum Kabinettsbeschluss beim Flüchtlingsaufnahmegesetz NRW
Statement, 26.10.2016

 

Den Kommunen Integrationshilfen des Bundes weitergeben – Wohnsitzzuweisung wird integrationsfördernd ausgestaltet
Vorstand des Städtetages Nordrhein-Westfalen appelliert an Land
Pressemitteilung, 15.09.2016

 

Städtetag NRW: Klarstellungen zur Wohnsitzauflage nötig – Überforderung einzelner Städte vermeiden
Statement des Geschäftsführers des Städtetages Nordrhein-Westfalen, Helmut Dedy, zur Umsetzung der Wohnsitzauflage in den Städten in Nordrhein-Westfalen, 01.09.2016

 

Städtetag NRW zur Einigung bei den Integrationskosten

 

Integration in Kommunen stärker finanziell unterstützen – Wohnsitzzuweisung für integrationsfördernde Verteilung nutzen / Vorstand des Städtetages NRW appelliert an Bund und Länder
Pressemitteilung anlässlich Treffen der Bundeskanzlerin mit Ministerpräsidenten, 16.06.2016

 

NRW-Städte appellieren: Integrationsaufgaben verlangen nach deutlicherer Unterstützung von Land und Bund / Oberbürgermeister Pit Clausen neuer Vorsitzender des Städtetages NRW
Pressemitteilung anlässlich Mitgliederversammlung des Städtetages NRW in Aachen, 14.04.2016

 

Thomas Hunsteger-Petermann: "Integration fordert Kommunen – Bund und Land müssen Hilfen aufstocken"

Pressemitteilung anlässlich Mitgliederversammlung des Städtetages NRW in Aachen, 14.04.2016

 

Land muss tatsächliche Flüchtlingszahlen bei Kosten berücksichtigen und Bund zusätzliche Unterkunftskosten übernehmen

Pressemitteilung nach Sitzung des Vorstandes des Städtetages Nordrhein-Westfalen, 18.02.2016

 

Städte beim Schulbesuch von Flüchtlingskindern mehr unterstützen – Integration darf nicht von Haushaltslage der Kommune abhängen
Städtetag Nordrhein-Westfalen appelliert an das Land
Pressemitteilung, 08.01.2016

 

Weiterführende Links

Flüchtlinge vor Ort integieren: zur Sammlung von Praxisbeispielen aus NRW-Städten

 

Flüchtlinge vor Ort integrieren: Broschüre zum Thema und Praxisbeispiele aus zahlreichen Städten auf der Internetseite des Deutschen Städtetages

 

Zum Themenschwerpunkt "Flüchtlinge" des Deutschen Städtetages

 

Zur Website des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF)

 

Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration

 

Informationen zum Thema Stiftungen und Flüchtlingshilfe

 

Wohraumkarte NRW: Online-Plattform zur Unterbringung von Flüchtlingen. Hilfe zur Vermittlung geeigneter Wohnungen an Kommunen. Schirmherrschaft: Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW.

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