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Städtetag Nordrhein-Westfalen



Kulturförderplan NRW

  1. Der Vorstand begrüßt die Erstellung eines Kulturförderplans für jede Legislaturperiode im Grundsatz. Er sieht darin ein neues Instrument der Landeskulturpolitik, die Kulturförderung in NRW qualitativ und quantitativ weiter zu entwickeln und die Planungssicherheit zu verbessern.
     
  2. Die Landesregierung wird aufgefordert, den im bundesweiten Vergleich unterdurchschnittlichen Landesanteil an den Gesamtausgaben für die Kultur in den nächsten Jahren systematisch zu erhöhen. Dazu gehört insbesondere eine angemessene Erhöhung der Finanzierungsquote an den städtischen Betriebskostenzuschüssen für die 18 Stadttheater in NRW von derzeit 5 % auf 20 % als Zielmarke. In einem ersten Schritt ist das Land gefordert, die Tarif- bzw. Preissteigerungen im Theaterbereich zu 50 % zu übernehmen. Auch die finanzielle Förderung der Bespieltheater in den Städten sollte mittelfristig verbessert werden.
     
  3. Der erste Kulturförderplan bis 2018 sieht eine Beschränkung auf das Finanzvolumen des Kapitels Kulturförderung im Landeshaushalt vor, die aus Praktikabilitätsgründen hingenommen werden kann. Die künftigen Kulturförderpläne sollten dahingehend weiter entwickelt werden, dass die Kulturförderung aller Ressorts der Landesregierung einbezogen wird.
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