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Städtetag Nordrhein-Westfalen



 
17. 02. 2016

Inklusion im Schulbereich

1. Der Vorstand bekräftigt, dass der auskömmlichen Finanzierung der schulischen Inklusion, gerade in der aktuellen Situation, in der die Schulträger mit der Beschulung von Flüchtlingen und Asylbewerbern/innen einen wesentlichen
Beitrag zum Gelingen der Integrationsaufgabe leisten müssen, eine entscheidende Bedeutung für die Umsetzung inklusiver Bildung zukommt.

2. Der Vorstand bittet die anhand repräsentativer Kriterien ausgewählten Mitgliedsstädte, die Erhebungen zu den zusätzlichen kommunalen Kosten für die schulische Inklusion durch ihre Teilnahme zu unterstützen.

 

3. Der Vorstand stellt fest, dass eine Anpassung des Verteilungsmaßstabs für die Inklusionspauschale ("Korb I") nach § 1 Abs. 4 InklFörderG grundsätzlich befürwortet werden kann, wenn und soweit eine Lösung gefunden wird, die den finanziellen Lasten der kommunalen Träger von Berufskollegs angemessen Rechnung trägt und nicht zu einer überproportionalen Berücksichtigung der Inklusionsinvestitionen in den Berufskollegs führt. Der Vorstand verweist in diesem Zusammenhang auf die Anpassungsklausel in § 1 Abs. 8 InklFörderG und erwar-
tet, dass die Inklusionspauschale im Falle steigender Aufwendungen der Kommunen infolge der zusätzlichen Einbeziehung der Berufskollegs in die Inklusion insgesamt erhöht wird.

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