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Städtetag Nordrhein-Westfalen



 
28. 08. 2014

Rats- und Kreistagsmitglieder aus NRW diskutieren über die Zukunft von Städtepartnerschaften

Ergebnisse der Tagung "Städte- und Kreispartnerschaften 2.0" des Ministeriums für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen sowie des Städtetages NRW, des Landkreistages NRW und des Städte- und Gemeindebundes NRW

Wie können Kommunen künftig noch stärker von Städtepartnerschaften profitieren? Wie kann es gelingen, mehr junge Menschen für diese Aufgabe zu gewinnen? Auf Einladung von NRW-Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren und den drei kommunalen Spitzenverbänden in Nordrhein-Westfalen trafen sich 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Stadträten und Kreistagen, sowie aus Verwaltung und Zivilgesellschaft, um beim Landkreistag Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf über die Zukunft von Städte- und Kreispartnerschaften zu diskutieren.

 

Die Tagung "Städte- und Kreispartnerschaften 2.0" bot den teilweise neu gewählten Rats- und Kreistagsmitgliedern die Gelegenheit, das Thema mit Kolleginnen und Kollegen zu vertiefen und Ideen für zukünftige Projekte zu sammeln.

Ministerin Schwall-Düren: "Städte- und Kreispartnerschaften sind ein wichtiges Instrument, um das Europa der Zukunft zu einem Europa der Regionen, einem Europa der Kommunen und einem Europa der Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln. Denn gerade durch eine Partnerschaft vor Ort wird der europäische Gedanke konkret erfahrbar."


Thomas Hendele, Präsident des Landkreistags NRW und Landrat des Kreis Mettmann: "Städte- und Kreispartnerschaften haben in Deutschland eine lange Tradition. Da die aktive Gestaltung von Partnerschaften gerade für die Kreise mitunter schwieriger als für die Städte und Gemeinden ist, soll diese Veranstaltung auch neue Ansatzpunkte dafür liefern, wie Kreispartnerschaften in Zeiten zunehmender europäischer Vernetzung (wieder) mit neuem Leben gefüllt werden können."

Dagmar Mühlenfeld, Vorstandsmitglied des Städtetages NRW und Oberbürgermeisterin der Stadt Mülheim a. d. Ruhr: "Mit dem Fortschreiten des Integrationsprozesses zeigt sich, dass viele europäische Städte dieselben Themen und Herausforderungen beschäftigen wie deutsche Kommunen. Seien es die Auswirkungen des demografischen Wandels oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In Städte- und Kreispartnerschaften schlummert ein enormes Potenzial an unterschiedlichen Handlungs- und Lösungsansätzen, von deren Austausch alle Partner nur profitieren können."


Dr. Angelika Kordfelder, Vertreterin des Städte- und Gemeindebundes NRW und Bürgermeisterin der Stadt Rheine, zeigte sich beim Podiumsgespräch überzeugt, dass der Erhalt und die Förderung von Städtepartnerschaften der richtige Weg sei, den Menschen Europa nahezubringen: "Städtepartnerschaften schaffen durch intensive mitmenschliche Begegnungen die Grundlage für ein europäisches Bewusstsein."

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399.

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