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Städtetag Nordrhein-Westfalen



 
03. 02. 2010

Aufruf zur Integrationswahl: Stärken Sie Ihre Beteiligung vor Ort, gehen Sie wählen!

Am kommenden Sonntag, dem 7. Februar 2010, werden in vielen Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens erstmals die Integrationsräte gewählt. Gemeinsam mit dem Integrationsministerium und dem Innenministerium Nordrhein-Westfalen rufen der Städtetag NRW und der Städte- und Gemeindebund NRW die zugewanderten Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, sich an den Wahlen zu beteiligen und ihre Stimme abzugeben.

 

Der Integrationsrat ist ein wichtiges Gremium, um die Beteiligungsmöglichkeiten von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zu verbessern. Er ist die politische Vertretung aller Menschen mit Zuwanderungsgeschichte auf kommunaler Ebene und nimmt die Interessen wahr von Zugewanderten und ihren Familien gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. "Der Integrationsrat ermöglicht die Mitsprache bei konkreten Entscheidungen in den Städten und Gemeinden. Mit Ihrer Wahl können Sie die Integrationsarbeit vor Ort mit gestalten", machten der Geschäftsführer des Städtetages NRW, Dr. Stephan Articus, sowie der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes NRW, Dr. Bernd Jürgen Schneider, deutlich.

 

Innenminister Dr. Ingo Wolf und Integrationsminister Armin Laschet unterstrichen die Bedeutung des Integrationsrates. Wolf: "Damit wird für die Integrationsarbeit in den Gemeinden eine gute Grundlage geschaffen. Der Erfolg vor Ort wird von dem Bemühen aller Akteure um vertrauensvolle Zusammenarbeit abhängen." Laschet ergänzte: "Es war höchste Zeit, dass Menschen mit Zuwanderungsgeschichte stärker in die kommunalen Entscheidungsprozesse eingebunden werden und somit direkt vor Ort mitbestimmen können."

  

Kontakt:

Städtetag Nordrhein-Westfalen, Pressesprecher Volker Bästlein, Tel. 0221/3771-270

Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen, Pressesprecher Martin Lehrer M.A., Tel. 0211/4587-230

Innenministerium NRW, Pressesprecher Ludger Harmeier, Tel. 0211/871-2301

Integrationsministerium NRW, Pressesprecherin Barbara Löcherbach, 0211/8618-4566

 

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