Schnell-Navigation:

Städtetag Nordrhein-Westfalen



 
28. 06. 2019

Düsseldorf:
Projekt "Essbare Stadt" gestartet

Das Umweltamt und das Gartenamt der Landeshauptstadt Düsseldorf haben das Projekt "Essbare Stadt" ins Leben gerufen. Mit dem Projekt fördert die Landeshauptstadt in diesem Jahr Angebote zum Anbau von Gemüse und Obst auf privaten und öffentlichen Flächen. Die Initiative ging vom Ausschuss für Umweltschutz aus.

 

Vorteile einer "essbaren Stadt":


Die Bezeichnung "essbare Stadt" umfasst unterschiedliche Ideen, Nutzpflanzen als Grün in die Stadt zu bringen.
Urbanes Grün erhält so neben ästhetischen Werten auch ökologische und ökonomische Funktionen.


So vielfältig Projekte "essbarer Städte" sind, die Vorteile sind überzeugend:

  • lokale Lebensmittelversorgung reduziert lange Transportwege und damit Emissionen und Lärm durch Verkehr
     
  • eigener Lebensmittelanbau erzeugt Wertschätzung für die Lebensmittel und kann dazu beitragen, Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken
     
  • Urbanes Gärtnern ist ein Beitrag zur Müllvermeidung, ganz ohne Verpackung
     
  • Gemüse, das gleich um die Ecke geerntet wird, spart Geld und ist gesund
     
  • Projekte wie Urban-Gardening schaffen Mehrwert durch das Miteinander
     
  • zusätzliche, begrünte Flächen erzeugen eine kühlende Wirkung für ihr Umfeld, sie sind Versickerungsflächen für Regenwasser
     
  • Pflanzenvielfalt wirkt dem Verlust von Insekten- und Pflanzenarten entgegen
     
  • im Freien zu gärtnern, sich körperlich zu betätigen, tut nicht nur dem Geist sondern auch dem Körper gut.


--------------------------------------------------------------------------------


Die Stadt unterstützt Projekte wie zum Beispiel:

 

Hochbeet auf Bestellung – jeder darf ernten
Wer idealerweise in kleiner Gruppe ein Hochbeet mit essbaren Pflanzen pflegen und die Ernte teilen mag, kann eine private Fläche für ein Hochbeet zur Verfügung stellen, die öffentlich zugänglich ist. Das Hochbeet wird auf Antrag finanziert und kostenlos geliefert. Aufgestellt werden kann es zum Beispiel vor einem Unternehmen, in der Kirchengemeinde, am Vereinsbüro oder im Vorgarten eines Wohnhauses. Die Beete werden zusammen mit Erde und biozertifiziertem Saatgut geliefert. Ein Schild am Hochbeet weist auf das Projekt und die "Ernte für alle" hin.

 

Beerensträucher auf Kinderspielplätzen – Naschen erlaubt
Auf sechs Kinderspielplätzen in sechs Stadtbezirken pflanzt das Gartenamt Gruppen von Johannisbeersträuchern. Die Standorte sind der Spielplatz Auf'm Rott in Wersten, die Freizeitanlage Heerdt, die Freizeitanlage Ulenbergstraße in Bilk, der Spielplatz Kaiserpark in Pempelfort, der Spielplatz Klemensplatz in Kaiserswerth sowie der Wasserspielplatz Tannenhof in Vennhausen. Zusätzlich werden Schilder aufgestellt, die auf die Johannisbeeren und das Projekt hinweisen.


Essbare Schule – Schüler pflanzen und ernten
Schulen erhalten auf dem Weg zur "essbaren Schule" für den ersten Schritt, den Kauf von biozertifiziertem Saatgut oder Setzlingen für essbare Pflanzen, einen Zuschuss. Gepflanzt und gesät wird auf dem Schulgelände, etwa im Schulgarten. Zudem können die Schulen das Projekt thematisch in den Unterricht einbinden.

 

 

Weitere Informationen und Antragsformulare finden sich online unter: www.duesseldorf.de/umweltamt/projekte/umweltprojektfoerderung

  • Suche:
Top-Themen
Integration von Flüchtlingen bei Arbeit und Ausbildung
Offener Dankesbrief an Ehrenamtliche
Mehr
Geschäftsbericht 2018 des Städtetages Nordrhein-Westfalen
Die Arbeit des Städtetages Nordrhein-Westfalen in Schwerpunkten
Mehr
Mitgliederversammlung 2018 des Städtetages NRW
Dokumentation
Mehr

Aus den Städten
Hamm:
Deutscher Schulpreis 2019 für Gebrüder-Grimm-Schule
zum Artikel
Düsseldorf:
Projekt "Essbare Stadt" gestartet
zum Artikel

       © Städtetag Nordrhein-Westfalen - Alle Rechte vorbehalten

Access Keys: