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14. 05. 2019

Auszeichnung beim Deutschen Fahrradpreis 2019

Auszeichnung für NRW-Projekte beim Deutschen Fahrradpreis 2019: In der Kategorie Infrastruktur ging der 1. Platz an die Weiterentwicklung des Regionalen Radwegenetzes in der Metropole Ruhr. Auf Platz 2 kam die Radwelle aus Oberhausen. In der Kategorie Kommunikation belegte außerdem die Aktion #Ringfrei aus Köln den 1 Platz.

 

Der 1. Platz in der Kategorie Infrastruktur wurde für die Weiterentwicklung des Regionalen Radwegenetzes in der Metropole Ruhr verliehen. Ziel des Projekts ist es, das bestehende Netz für die Alltagsmobilität weiter zu qualifizieren und Synergieeffekte für die Entwicklung des Freizeitnetzes zu berücksichtigen. Das zukünftige Netz mit rund 1.800 Kilometern ist hierarchisch nach den drei Kategorien Radschnellverbindungen, Radhauptverbindungen und Radverbindungen aufgebaut. Die Konzeption und regionale Abstimmung zu einem Bedarfsplan für derzeit 53 Kommunen fördern das regionale und interkommunale Denken bei den ressort- und branchenübergreifenden Akteuren.

 

Der 2. Platz in der Kategorie Infrastruktur ging an das Projekt RadWelle in Oberhausen. Bei dem Oberhausener Projekt werden an mehreren Ampeln in der Stadt Fahrradfahrer automatisch erkannt und dadurch eine grüne Welle für sie ausgelöst.

 

Der 1. Platz in der Kategorie Kommunikation ging an #RingFrei aus Köln.  Das Aktionsbündnis setzte durch eine gezielte Ansprache der Öffentlichkeit, einer klugen Kommunikationsstrategie sowie einer klaren Einbindung der örtlichen Politik eine Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht auf den Kölner Ringen durch. Gemeinsam wurde ein 10-Punkte-Papier erarbeitet sowie Workshops, Ortsbegehungen, Plakataktionen und diverse öffentliche Veranstaltungen organisiert. Auf diese Weise wurde der Kölner Boulevard zu einer angenehmen Flaniermeile und einer sicheren Fahrradverbindung umgewandelt.

 

Hintergrund

Der mit insgesamt 18.000 Euro dotierte "Deutsche Fahrradpreis" ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des Radverkehrs in Deutschland. 2019 wurde er zum 19. Mal ausgelobt. Es gibt Preise in den Kategorien Infrastruktur, Service und Kommunikation. Außerdem werden die "Fahrradfreundlichste Persönlichkeit" und die Gewinner eines Fotowettbewerbs ausgezeichnet.

 

Der Deutsche Fahrradpreis wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW e. V. (AGFS) verliehen. Partner sind der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) und der Verbund Service und Fahrrad e. V. (VSF).

 

Die Bewerbungsphase für den Wettbewerb 2019 gingen 110 Bewerbungen ein, davon 26 aus Nordrhein-Westfalen. Weitere Informationen zum Wettbewerb auf www.der-deutsche-fahrradpreis.de.

 

(Quelle: Pressestelle des Ministeriums für Verkehr NRW)

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