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12. 04. 2019

Projekt "Tiny Einfamilienhäuser" gewinnt Ideenwettbewerb

Mit der Idee einer Kampagne für "Tiny Einfamilienhäuser" hat die Stadt Dortmund den Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) überzeugt.

 

Beim Ideenwettbewerb "Baukultur, Wohnen und Nachhaltigkeit" des RNE gewann die Projektidee aus Dortmund gemeinsam mit zwölf anderen Teilnehmern den Preis. Die Gewinner werden nun ein Jahr lang mit 50.000 Euro durch den Fonds Nachhaltigkeitskultur gefördert.


Die Kampagne "Tiny Einfamlienhäuser" beschäftigt sich
mit dem Trend winziger, oft mobiler "tiny houses" und
möchte diesen Ansatz weiterentwickeln. Die sogenannten
"tiny houses" haben etwa 75 Quadratmeter Wohnfläche
und stehen auf weniger als 200 Quadratmeter Grund
– das entspricht etwa der Hälfte der sonst üblichen Größen.


Die Kampagne soll laut der Stadt Dortmund zum Nachdenken über den persönlichen Lebensstil anregen: Wie viel Platz brauche ich zum Wohnen? Kann ich auf den Keller verzichten? Habe ich mehr Zeit für mich, wenn ich weniger Zeit zur Bewirtschaftung von "Haus und Hof" benötige? Ist das Motto "Weniger ist mehr" auch auf kleine Einfamilienhäuser übertragbar?


Die Kampagne wird sich 2019 mit verschiedenen Formaten präsentiert. Auf der Baumesse NRW im März und auf der Messe "Fair Friends" im September wird die Idee platziert.
 

An fünf Dortmunder Schulen soll die Idee im Rahmen eines Klimaschutztages diskutiert werden. Ein Workshop soll später die Akteure im Bereich kleiner Einfamilienhäuser zusammenbringen, um die Idee weiterzuentwickeln und umzusetzen. Immer dabei ist ein mobiles "Tiny House" des Dortmunder Bürgerlabors für Energieinnovationen, kurz e:lab, zum Anschauen und Begreifen. Außerdem wird zeitnah eine Webseite für kleine Einfamilienhäuser freigeschaltet.

 

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