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06. 11. 2018

Bochum:
"Von A nach B mit E": Bochum stellt erste Garage für E-Bikes auf

E-Bikes erleichtern mit ihrer motorisierten Unterstützung das Radeln und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit in nahezu allen Altersklassen. Um die Begeisterung für die Elektro-Fahrräder und die klimafreundliche Fortbewegung zu fördern, hat die Stadt Bochum eine erste E-Bike-Garage aufgestellt, der weitere im Stadtgebiet folgen. In der Container großen Box können bis zu zwölf Fahrerinnen und Fahrer ihr Rad kostenfrei sicher abstellen und zugleich aufladen. Ihren Energiebedarf decken die modernen Drahtesel über die Solartechnik auf dem Dach der Anlage.
 
Das intensiv getestete und leicht verständlich zu bedienende Schließsystem funktioniert per SMS über Handy. Über das Internet können Radlerinnen und Radler unter dem Link https://e-bike-garage.de/ vorab prüfen, ob ein Abstell- und Aufladeplatz in der Garage für ihr E-Bike oder Pedelec (Fahrräder mit elektrischem Zusatzantrieb) frei ist.
 
Weitere solcher Park- und Ladeboxen für das Stadtgebiet folgen; 2019 sollen es fünf sein. Ziel ist, Bochums Bürgerinnen und Bürgern ebenso Besucherinnen und Besuchern eine zeitgemäße, "smarte" Infrastruktur anbieten zu können. Der Service ist in dieser Form in Deutschland einzigartig. Maximal 48 Stunden können Nutzerinnen und Nutzer ihre Elektroräder, zum Beispiel während der Arbeitszeit, unterstellen. Die zeitliche Begrenzung soll "Dauerparken" vorbeugen und auch anderen das Abstellen und Laden ihrer E-Bikes und Pedelecs ermöglichen.
 
Den Prototypen hatten Lehrer und Schüler der Technischen Beruflichen Schule 1 in einem Klimawettbewerb entwickelt, um CO2 zu sparen. Daraus erwachsen ist das junge Bochumer Start-up GEMBO, das die E-Bike-Garagen herstellt, die die Stadt jetzt in dem Forschungsprojekt "eBikeBO" aufstellt. Für diese neue Generation der E-Bike-Garage erhält sie eine Förderung vom Bund. Dieser unterstützt im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative mit rund 340.000 Euro die Standortermittlung für die energieautarken Boxen.

 

Denn dank ihrer Konstruktion sind die städtischen "Radhäuser" zudem mobil: Sie können an verschiedenen Plätzen aufgestellt werden. Laufzeit des Forschungsprojektes ist bis Oktober 2019.
 
Die nächste E-Bike-Garage soll neben der Jahrhunderthalle Bochum – einem der beliebtesten Veranstaltungszentren der Region – und mitten im Westpark stehen, durch den künftig der erste Radschnellweg im Ruhrgebiet führt. Durch die von Radfahrerinnen und -fahrern vielgenutzte "Erzbahntrasse" sind die Jahrhunderthalle Bochum und der Westpark schon jetzt regional hervorragend angebunden und häufige Ziele auf Touren.
 
Das Konzept der E-Bike-Garage hat ein Netzwerk, das sich für klimafreundliche Mobilität in Bochum einsetzt, vorangetrieben, darunter der gemeinnützige Verein für Elektromobilität "ruhrmobil-E" und die Stadt Bochum.

 

Die Stadt möchte ausgehend von der "Bochum Strategie" mit dem Schwerpunkt "Großstadt mit Lebensgefühl" vor allem ihren Bürgerinnen und Bürgern eine zukunftsweisende Mobilität ermöglichen, die barrierefrei und bedarfsgerecht ausgerichtet ist. Dazu möchte sie den Zugang zu neuen Radinfrastrukturangeboten fördern. In puncto "Elektromobilität" treibt Bochum daher den Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Bikes und Pedelecs voran (neben dem für E-Autos). Die Förderung des Radverkehrs ist eine wirksame Maßnahme, nachhaltig CO2-Emissionen im Verkehrssektor zu verringern, Stadtluft zu verbessern und das Klima zu schützen.

 

(Quelle: Stadt Bochum)

 

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