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Städtetag Nordrhein-Westfalen



 
09. 11. 2009

Essen:
Es geht auch pico bello

Essen ist sauber.

Essen ist sympathisch.

Essen ist einfach pico-bello.

 

Unter diesem Motto fiel Anfang 2004 der Startschuss für essen-pico-bello, eine Kommunikationskampagne rund um das Thema Sauberkeit. Mit dem Ziel, den Wohlfühlfaktor in Essen langfristig zu erhöhen und die Bürger- bzw. Kundenzufriedenheit zu steigern, arbeiten seitdem konzernweit zahlreiche Fachbereiche und städtische Gesellschaften wie z.B. das Ordnungsamt oder die Essener Verkehrs AG zusammen. Aber auch externe Unternehmen unterstützen die Kampagne essen-pico-bello, wie die Bahn AG, der Regionalverband Ruhr oder Straßen NRW.

 

essen-pico-bello steht auf drei festen Säulen: Qualität, Transparenz und Verantwortung. Die Qualität der städtischen Sauberkeit wird den Menschen vermittelt und die sich daraus ergebenden Gebühren werden nachvollziehbar und transparent.  Außerdem gibt essen-pico-bello den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit an ihrer eigenen, sympathischen Stadt mitzuwirken. Über die pico-bello-

 

Hotline "gib 7 mal acht auf Sauberkeit 88 88888" und den Internetauftritt www.essen-pico-bello.de können Bürgerinnen und Bürger Ihre Anregungen und Beschwerden kompetenten Ansprechpartnern mitteilen. Das Beschwerdemanagement ist auf direkte Kommunikation, Informationen und Feedback angewiesen.

 

Im Rahmen des Strafenmarketings wurde die Rote-Karte für Müllsünder entwickelt. Unter dem Motto "Verbinde das Thema Sauberkeit mit Zuckerbrot und Peitsche" wird richtiges Müllentsorgen gelobt und falscher Umgang mit Müll getadelt. Natürlich immer freundlich und mit einem Augenzwinkern. Außerdem wurde der Bußgeldkatalog durch Begriffe wie z.B. "Krawallknöllchen" bürgerfreundlicher gestaltet.

 

Mit der Grundlage, die sich essen-pico-bello durch Hotline, Homepage, Bußgeldkatalog und Rote-Karten-Aktion erarbeitet hat, begann die nächste Kampagnenphase. Im März 2006 startete der erste pico-bello-SauberZauber, ein jährlicher, stadtweiter Frühjahrsputz. Besonders Kinder und Jugendliche  sollen zu Sauberkeitsspezialisten werden. Seitdem ist der SauberZauber für jede Schulklasse und jede Kindergartengruppe ein jährliches Muss. In den letzten 4 Jahren engagierten sich fast 40.000 Menschen als SauberZauberer.

 

Im Frühjahr 2006 beschäftigte man sich noch mal besonders mit dem Thema "Saubere Grünanlagen" und wenig später hatte der erste von mittlerweile zwölf pico-bello Parkhütern seinen ersten Arbeitstag. Ihre Aufgabe ist: Grün pflegen, den Dialog suchen und in dem jeweiligen Park präsent sein.

 

Fasst man es zusammen, herrscht Einigkeit. Dann ist eigentlich nur zu sagen, dass alle Beteiligten von Ämtern und Gesellschaften an einem Strang ziehen: essen-pico-bello ist ein ideales Kommunikationsdach, die Kampagne macht das Thema Sauberkeit zum öffentlichen Interesse, das nachhaltige Sauberkeitsbewusstsein bekommt endlich gebührenden Platz, die Mitwirkungsmöglichkeit für Bürgerinnen und Bürger setzt die richtigen Akzente für das gemeinsame Ziel – die saubere und sympathische Stadt Essen.

 

Ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Zum fünfjährigen Jubiläum wurde eine 62-seitige Bilanz erstellt, die bei der Stadt Stadt Essen angefordert werden kann. 

 

(9.11.2009, Stadt Essen, Presse- und Kommunikationsamt, Verwaltungsmarketing, Rathaus Porscheplatz, 45121 Essen, Tel.: 0201 88 88777, Fax: 0201 88 88019, E-Mail: gianna.graf@presseamt.essen.de)

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