Die Stadt Köln ist die erste nordrhein-westfälische Großstadt, für die zum 1. Januar 2008 eine großflächige Umweltzone in ihrem Stadtgebiet eingerichtet wird. Die linksrheinische Kölner Innenstadt sowie Teile der rechtsrheinischen Stadtteile Deutz und Mülheim werden ab 2008 nur noch für Fahrzeuge mit einer Umweltplakette in den Farben rot, gelb oder grün oder besonderer Ausnahmegenehmigung befahrbar sein. Für etwa sieben Prozent der zugelassenen Fahrzeuge, deren Schadstoffausstoß über den Grenzwerten für eine Umweltplakette liegt, wird ein grundsätzliches Fahrverbot gelten.
Die Einführung der Zone wird in Köln von verschiedenen Übergangs- und Ausnahmeregelungen begleitet, die zum Ziel haben, einerseits die geforderte Luftqualität in Köln zu erzielen und andererseits die notwendige Mobilität für gewerblichen und privaten Verkehr sicherzustellen.
Die "Umweltzone Köln" wird an ihren Grenzpunkten mit entsprechenden Straßenschildern ausgewiesen.
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