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Städtetag Nordrhein-Westfalen



 
05. 07. 2016

Kongress Kommunale Wirtschaftsförderung NRW 2016

Thema: Wirtschaftsförderung im Wandel –
Digitalisierung, Integration von Flüchtlingen und neue Chancen für Gründungen

Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation des Wirtschaftsstandorts NRW haben sich die kommunalen Wirtschaftsfördereinrichtungen bei ihrem jährlichen Kongress am 30. Juni 2016 in Dortmund mit den aktuell wichtigsten Herausforderungen befasst: so u.a. mit der Unterstützung des Mittelstandes bei der Digitalisierung, der Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt oder der Förderung von mehr Existenzgründungen.

 

Rund 100 Wirtschaftsförderer aus ganz Nordrhein-Westfalen haben mit dem Wirtschaftsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Garrelt Duin, über die wirtschaftspolitische Ausrichtung im Land Nordrhein-Westfalen diskutiert. Eingangs machte Hans-Jürgen Petrauschke, Landrat des Rhein-Kreises Neuss und Vorsitzender der Kommunalen Wirtschaftsförderung NRW (KW NRW), die wichtigsten politischen Positionen der Kommunalen Wirtschaftsförderung NRW deutlich.

 

Im Hinblick auf die Verfügbarkeit von Gewerbeflächen traf der Entwurf des Landesentwicklungsplans auf deutliche Kritik. Die vorgesehene Flexibilisierung bei der Verfügbarkeit von Gewerbeflächen müsse deutlich erhöht werden, um ansiedlungswillige Unternehmen Gewerbeflächen anbieten zu können.

 

Die Landesinitiative "Allianz Wirtschaft und Arbeit 4.0", bei der die vier beteiligten Landesministerien, Industrie- und Handelskammer NRW, Unternehmer NRW, der Deutsche Gewerkschaftsbund und Wissenschaftler die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen im Land verbessern wollen, wurde einhellig begrüßt, allerdings – so die Kom-munale Wirtschaftsförderung – müsse die kommunale Ebene bei der Allianz beteiligt werden.
 

Im weiteren Tagungsverlauf trug Prof. Dr. Michael ten Hompel vom Fraunhofer Institut Dortmund zum Thema Digitalisierung - Herausforderung für die kommunale Wirtschaftsförderung vor. Bei diesem Vortrag standen insbesondere die Entwicklung zur Wirtschaft 4.0 und die Handlungsmöglichkeiten für die kommunalen Wirtschaftsförderer im Mittelpunkt.

 

Referenten der BA und des BAMF stellten darüber hinaus die aktuelle Situation zum Thema Flüchtlinge dar. Gemeinsam sollten die Risiken eliminiert und die Chancen genutzt werden – insbesondere im Hinblick auf den Bedarf an Fachkräften.

 

Weitere Tagungsredner stellten die Situation der Existenzgründung bzw. Existenzgründungsberatung – so die stellvertretende Geschäftsführerin des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn und die Leiterin des STARTERCENTERS in Mülheim – dar.

 

Einen interessanten Vortrag gab es im Rahmen des Programmpunkts "Wirtschaftsförderung Live" – Ausgehend vom Dortmunder U (Zentrum für Kunst und Kreativität) wurde das UNIONVIERTEL.Kreativ vorgestellt.

 

Der Zusammenschluss Kommunale Wirtschaftsförderung
NRW (vormals AGKW NRW) stellt sich als
Vereinigung aller Wirtschaftsfördereinrichtungen
der Städte, Kreise und Gemeinden des Landes Nordrhein-
Westfalen dar.

Vorträge und Reden zum Download

Kommunale Wirtschaftsförderung NRW

Hans-Jürgen Petrauschke, Vorsitzender der Kommunalen Wirtschaftsförderung NRW (KW NRW) und Landrat, Rhein-Kreis Neuss
PDF-Datei herunterladen (280 KB)

Digitalisierung ∙ Es geht ums Ganze

Prof. Dr. Michael ten Hompel, Fraunhofer Institut Dortmund
PDF-Datei herunterladen (3 MB)

Integration geflüchteter Menschen in den Arbeitsmarkt

Sefer Oencel, Bundesagentur für Arbeit, Regioonaldirektion NRW
PDF-Datei herunterladen (1,4 MB)

Flüchtlinge und Arbeitsmarktperspektiven: Handlungsfelder für die kommunale Wirtschaftsförderung

Martin Lauterbach, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
PDF-Datei herunterladen (570 KB)

Gründungsförderung

Dr. Rosemarie Kay, Institut für Mittelstandsforschung Bonn
PDF-Datei herunterladen (770 KB)

STARTERCENTER NRW und Gründungsförderung in NRW

Dr. Uta Willim, Mülheim & Business GmbH, Wirtschaftsförderung
PDF-Datei herunterladen (750 KB)

Projekt UNIONVIERTEL.KREATIV

Frank van Lieshaut, Stadtteilgenossenschaft InWest eG
Datei herunterladen (2 MB)
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