Mehr als einhundert kommunale Wirtschaftsförderer haben auf ihrer diesjährigen Jahrestagung am 8.7.2010 in Duisburg über die Ziele, Maßnahmen und Wirkungen der Wirtschaftsförderung diskutiert. Im Ergebnis stellt sich die kommunale Wirtschaftsförderung als wichtiger Standortfaktor dar, der den Wirtschaftsstandort entscheidend beeinflussen kann – allerdings bedürfen die Instrumente der Wirtschaftsförderung einer ständigen Überprüfung. Auf der Basis eines Grundsatzreferats von Prognos über die künftige Wirtschaftsentwicklung wurden im Rahmen einer Pro- und Contra-Diskussion 2 Arbeitsfelder diskutiert: die Förderung von Existenzgründungen sowie die Cluster-Politik - also die Stärkung von einander ergänzenden Unternehmensverbünden - des Landes NRW. Die jeweiligen Vorträge werden in Kürze auf dieser Seite zur Verfügung stehen.
Zum Abschluss verabschiedeten die Vertreter aus den Wirtschaftsförderungen ein gemeinsames Papier, das die Stärken und die Bedeutung der kommunalen Wirtschaftsförderung deutlich macht. Die "Duisburger Erklärung" soll der neuen Landesregierung übersandt werden.
Neu bei der diesjährigen Jahrestagung war der Programmpunkt "Wirtschaftsförderung Live". Gemeinsam mit dem Wirtschaftsförderer aus Duisburg besichtigten die Teilnehmer/innen den Innenhafen der Kulturhauptstadt Duisburg.
Weitere Informationen zur Jahrestagung entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsflyer.
Pro und Contra: Die Wirkung von Wirtschaftsförderung (I)
Die Bedetung von Unternehmensgründungen für die kommunale und regionale Wirtschaftsförderung
Pro und Contra: Die Wirkung von Wirtschaftsförderung (II)
Nutzen und Effekte von Cluster-Politik
In der Arbeitsgemeinschaft Kommunale Wirtschaftsförderer in Nordrhein-Westfalen (AGKW NRW) sind die Wirtschaftsförderer der kreisfreien Städte, der Kreise und der kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie die gesellschaftsrechtlich organisierten kommunalen Wirtschaftsförderer zusammengeschlossen. Der Vorstandsvorsitzende der AGKW NRW ist zur Zeit Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Rhein-Kreis Neuss.